Kekskuchen mit Vanillepudding
Beim Kekskuchen mit Vanillepudding wird warmer Pudding zwischen Keksschichten in eine eckige Form geschichtet, und über Nacht verwandeln sich die Kekse in weiche, kuchenartige Böden. Der Pudding wird mit zwei Eigelb gekocht und ist dadurch dicker und goldener als jeder Fertigpudding. Oben kommt nur eine dünne Schicht geriebene Schokolade darauf, damit die Vanille im Vordergrund bleibt. Ein Kuchen ohne Ofen, der aus fünf Zutaten und ein bisschen Geduld besteht.
Warum dieses Rezept
- Aus Keksen werden über Nacht weiche Kuchenböden
- Selbst gekochter Pudding mit echter Vanillenote
- Nur fünf Grundzutaten und kein Ofen
- Ideal für große Runden aus einer Form
Zutaten
- Für den Vanillepudding:
- 1 l Vollmilch
- 2 Pck. Vanillepuddingpulver (je 37 g)
- 100 g Zucker
- 2 Eigelb (Größe M)
- 40 g Butter
- 1 Pck. Vanillezucker
- Für die Keksschichten:
- 400 g Butterkekse (rechteckig)
- 150 ml Vollmilch zum Tauchen
- Zum Verzieren:
- 60 g Vollmilchschokolade
- 1 TL Kakaopulver
Zubereitung
- Eine eckige Auflaufform oder Glasform (etwa 20 x 25 cm) bereitstellen und den Boden mit einer dünnen Schicht Milch bestreichen, damit die erste Keksschicht nicht festklebt. Die Tauchmilch in eine flache Schale gießen.
- Für den Pudding 200 ml der Milch mit dem Puddingpulver, dem Zucker und den beiden Eigelb glatt verrühren, bis eine homogene, leuchtend gelbe Mischung ohne Klümpchen entsteht.
- Die restlichen 800 ml Milch mit dem Vanillezucker aufkochen, den Topf kurz von der Platte ziehen und die angerührte Mischung unter kräftigem Rühren einlaufen lassen. Zurück auf die Platte und unter ständigem Rühren 2 Minuten sprudelnd kochen, bis der Pudding schwer vom Löffel fällt.
- Den Topf vom Herd nehmen und die kalte Butter in Stücken einrühren, bis sie geschmolzen ist – dadurch wird der Pudding glänzend und schmeckt runder. Den Pudding etwa 10 Minuten stehen lassen, er soll noch deutlich warm, aber nicht kochend heiß sein.
- Die Butterkekse einzeln nur etwa 2 Sekunden in die kalte Milch tauchen, sofort herausnehmen und dicht an dicht in die Form legen, bis der Boden vollständig bedeckt ist. Lücken mit gebrochenen Keksstücken füllen.
- Ein Drittel des warmen Puddings darauf verteilen und mit dem Löffelrücken bis in alle Ecken glatt streichen, sodass die Kekse überall bedeckt sind. Die nächste Keksschicht direkt auf den warmen Pudding legen und leicht andrücken.
- So weiter schichten: Pudding, Kekse, Pudding, Kekse, und mit der letzten Puddingschicht abschließen. Die Oberfläche glatt ziehen und die Form abgedeckt mindestens 6 Stunden, am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen.
- Erst kurz vor dem Servieren die Schokolade fein über den Kuchen reiben und leicht mit Kakao bestäuben. Mit einem Messer in Quadrate schneiden und die Stücke mit einem breiten Heber aus der Form heben.
Variationen & Ersatz
Für eine Variante mit Frucht kommen zwei Lagen dünn geschnittene Bananen oder abgetropfte Pfirsiche zwischen Pudding und Kekse. Mit Schokoladenpuddingpulver für die mittlere Schicht entsteht ein hübsches Zweifarbenmuster. Erwachsene freuen sich über 100 ml kalten Espresso in der Tauchflüssigkeit, das macht den Kuchen tiramisuartig. Wer keine Eigelb verwenden möchte, nimmt 3 Pck. Puddingpulver auf 1 l Milch. Und mit einer dünnen Schicht Sauerkirschkonfitüre auf der zweiten Keksschicht wird der Kuchen fruchtig-säuerlich.
Aufbewahrung
Abgedeckt im Kühlschrank hält der Kekskuchen drei Tage und wird am zweiten Tag sogar noch besser, weil die Kekse vollständig durchgezogen sind. Bewahre ihn direkt in der Form auf und lege Frischhaltefolie auf die Oberfläche, damit der Pudding nicht austrocknet. Die geriebene Schokolade kommt immer erst kurz vor dem Servieren darauf, sonst zieht sie Feuchtigkeit. Zum Einfrieren ist dieser Kuchen nicht geeignet, der Pudding wird beim Auftauen wässrig.
Häufige Fragen
Muss der Pudding warm auf die Kekse?
Ja, warm ist entscheidend. Warmer Pudding gibt Feuchtigkeit an die Kekse ab und verbindet die Schichten. Er sollte aber nicht kochend heiß sein, sonst zerfallen die Kekse sofort – etwa 10 Minuten Standzeit nach dem Kochen ist perfekt.
Warum sind meine Kekse in der Mitte noch hart?
Dann war entweder zu wenig Pudding zwischen den Schichten oder die Ziehzeit war zu kurz. Jede Keksschicht muss vollständig bedeckt sein, auch in den Ecken, und der Kuchen braucht mindestens sechs Stunden, besser eine ganze Nacht im Kühlschrank.
Wie verhindere ich eine Puddinghaut zwischen den Schichten?
Verarbeite den Pudding zügig und rühre ihn vor jeder Schicht noch einmal glatt durch. Falls sich im Topf schon eine Haut gebildet hat, einfach mit dem Schneebesen unterrühren, sie löst sich in der warmen Masse wieder auf.
Welche Form ist die richtige Größe?
Eine eckige Form von etwa 20 x 25 cm ergibt vier bis fünf Schichten und eine Höhe von rund 6 cm. In einer größeren Form wird der Kuchen flach und trocken, in einer kleineren zu hoch und die untere Schicht drückt sich zusammen.
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