Vegane Brownies in Quadrate geschnitten mit rissiger Kruste und fudgy dunklem Kern auf dunklem Holzbrett

Brownies vegan

Diese veganen Brownies sind so dicht und saftig, dass niemand die fehlenden Eier bemerkt. Statt Butter sorgen Pflanzenmargarine und ein Löffel Apfelmus für Feuchtigkeit, heißer Kaffee holt das volle Aroma aus dem Kakao. Obenauf bildet sich trotzdem die typische feine Kruste, unten bleibt alles herrlich fudgy. Ein Rezept aus einer Schüssel, das in 15 Minuten im Ofen steht.

12 StückePortionen
15 MinVorbereitung
32 MinBackzeit
47 MinGesamt

Warum dieses Rezept

  • Dicht und fudgy ohne Ei und Milch
  • Alles in einer Schüssel mit dem Schneebesen
  • Tiefes Schokoaroma durch die Kakao-Kaffee-Paste
  • Bekommt trotz veganem Teig die typische Kruste
Brownies vegan — Zutaten

Zutaten

  • 40 g Backkakao
  • 120 ml heißer starker Kaffee
  • 150 g vegane Zartbitterschokolade
  • 120 g Pflanzenmargarine
  • 180 g Rohrzucker
  • 80 g Apfelmus (ungesüßt)
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Weizenmehl (Type 405)
  • 1 TL Weinstein-Backpulver
  • 60 g vegane Schokotropfen
  • 1 EL Rohrzucker zum Bestreuen
Brownies vegan — Zubereitung

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine quadratische Form (20 x 20 cm) mit Backpapier auslegen.
  2. Den Backkakao in eine Schüssel sieben und mit dem heißen Kaffee zu einer glatten, glänzenden Paste verrühren. Fünf Minuten stehen lassen – so öffnet sich das Kakaoaroma vollständig.
  3. Gehackte Schokolade und Margarine über dem Wasserbad schmelzen und unter die Kakaopaste rühren, bis eine gleichmäßig dunkle Masse entsteht.
  4. Rohrzucker, Apfelmus, Vanilleextrakt und Salz zugeben und zwei Minuten kräftig mit dem Schneebesen schlagen, bis die Masse sichtbar dicker und glänzend ist.
  5. Mehl und Backpulver darübersieben und mit dem Teigschaber nur unterheben, bis kein Mehl mehr sichtbar ist. Der Teig ist zäh und fällt schwer vom Schaber – genau richtig.
  6. Die Schokotropfen unterziehen, den Teig in die Form geben und mit feuchten Fingerspitzen glatt drücken, dann mit dem Esslöffel Rohrzucker bestreuen.
  7. Etwa 32 Minuten backen. Die Oberfläche soll matt und leicht rissig sein, die Mitte darf sich noch weich anfühlen.
  8. Die Brownies vollständig in der Form auskühlen lassen und danach mindestens zwei Stunden ruhen, bevor du sie in 12 Stücke schneidest – erst dann sind sie richtig fudgy.
Tipp: Rühre den Kakao zuerst mit heißem Kaffee zu einer Paste und lass sie fünf Minuten stehen. Diese Vorbehandlung löst die Aromastoffe im Kakaopulver und ersetzt die Geschmackstiefe, die in veganen Brownies ohne Eigelb sonst fehlt. Der Kaffee selbst ist im fertigen Kuchen nicht herauszuschmecken.
Brownies vegan — Serviervorschlag

Variationen & Ersatz

Mit 100 g gehackten Walnüssen werden die Brownies rustikaler und knackiger. Wer keinen Kaffee mag, nimmt heißes Wasser mit einem Teelöffel Zimt. Ein Esslöffel Erdnussmus, in Klecksen auf den Teig gesetzt und leicht verzogen, ergibt eine schnelle Swirl-Variante. Glutenfrei gelingen sie mit einer Mehlmischung plus einem halben Teelöffel Flohsamenschalen. Statt Apfelmus funktioniert auch reifes Bananenpüree, dann schmeckt der Kuchen deutlich fruchtiger.

Aufbewahrung

In einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur bleiben die veganen Brownies vier Tage saftig und werden am zweiten Tag sogar besser. Ein Stück Backpapier zwischen den Lagen verhindert, dass sie aneinanderkleben. Im Kühlschrank werden sie sehr fest und kompakt, was manche bevorzugen – dann vor dem Essen kurz anwärmen. Eingefroren halten sie drei Monate; einzeln verpackt tauen sie in 45 Minuten bei Raumtemperatur auf.

Häufige Fragen

Warum sind meine veganen Brownies trocken und krümelig geworden?

Fast immer wurde zu lange gebacken oder zu viel Mehl verwendet. Wiege das Mehl ab statt es zu löffeln und nimm die Form heraus, solange die Mitte noch weich ist. Die Brownies festigen sich beim Auskühlen von selbst.

Kann ich Aquafaba statt Apfelmus verwenden?

Ja, 45 ml Kichererbsenwasser ersetzen das Apfelmus und machen die Krume etwas luftiger. Schlage es vorher kurz schaumig auf. Die Brownies werden dann weniger fudgy und eher kuchenartig.

Welche Margarine eignet sich am besten?

Eine feste Blockmargarine mit mindestens 70 Prozent Fett. Halbfettmargarine enthält zu viel Wasser, der Teig wird dann flüssig und die Brownies backen gummiartig auf. Kokosöl funktioniert auch, schmeckt aber deutlich durch.

Warum brauche ich so wenig Backpulver?

Brownies sollen dicht sein, nicht aufgehen. Der kleine Teelöffel lockert nur so weit, dass sie ohne Ei nicht speckig werden. Mehr Triebmittel macht aus dem Brownie einen trockenen Schokokuchen.

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