Gugelhupf klassisch
Der klassische Gugelhupf ist schlicht und genau deshalb so gut: ein buttriger Rührteig mit Rosinen und Mandeln, in der typischen Ringform gebacken und nur mit Puderzucker bestäubt. Er bleibt tagelang saftig, lässt sich gut transportieren und ist der Kuchen, den jede Großmutter im Repertoire hatte.
Warum dieses Rezept
- Der schlichte Klassiker aus Großmutters Zeiten
- Bleibt eine Woche saftig
- Die Mandelkruste löst ihn sicher aus der Form
- Perfekt zum Transportieren und Verschenken
Zutaten
- 100 g Rosinen
- 3 EL Rum oder Orangensaft
- 250 g weiche Butter
- 220 g Zucker
- 1 Pck. Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- 4 Eier (Größe M)
- 375 g Weizenmehl (Type 405)
- 1 Pck. Backpulver (16 g)
- 150 ml Milch
- Abrieb von 1 Bio-Zitrone
- 50 g gehobelte Mandeln für die Form
- 3 EL Puderzucker zum Bestäuben
Zubereitung
- Die Rosinen mit dem Rum oder Orangensaft mischen und mindestens 30 Minuten ziehen lassen.
- Den Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Gugelhupfform (24 cm) sehr gründlich mit weicher Butter ausstreichen, besonders in den Rillen, und mit den gehobelten Mandeln ausstreuen.
- Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz mindestens fünf Minuten hell und luftig aufschlagen.
- Die Eier einzeln unterrühren und jedes gut einarbeiten, dann den Zitronenabrieb zugeben.
- Mehl und Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch unterrühren, nur so lange, bis ein glatter Teig entsteht.
- Die abgetropften Rosinen in einem Esslöffel Mehl wenden und mit einem Teigschaber unterheben.
- Den Teig in die vorbereitete Form füllen und glatt streichen.
- Etwa 55 Minuten backen und die Stäbchenprobe an der dicksten Stelle machen. Genau 10 Minuten in der Form ruhen lassen, dann stürzen, auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.
Variationen & Ersatz
Mit 100 g gehackten Mandeln im Teig wird er nussiger. Ein Teil des Mehls lässt sich durch gemahlene Nüsse ersetzen. Wer keine Rosinen mag, nimmt stattdessen Schokotröpfchen oder kandierte Orangenschale. Mit einem Schokoguss statt Puderzucker wird er festlicher. Als Marmorgugelhupf ein Drittel des Teigs mit Kakao einfärben und spiralförmig durchziehen.
Aufbewahrung
In Folie gewickelt oder in einer Dose bleibt der Gugelhupf fünf bis sieben Tage saftig – der hohe Butteranteil und die Rosinen halten die Feuchtigkeit gut. Er lässt sich hervorragend einfrieren, ganz oder in Scheiben, und taut bei Raumtemperatur in etwa 40 Minuten auf.
Häufige Fragen
Mein Gugelhupf klebt in der Form fest – was hilft?
Streiche die Form mit weicher Butter und einem Pinsel gründlich aus, auch in jede Rille, und streue sie mit Mandeln oder Semmelbröseln aus. Stürze den Kuchen nach genau 10 Minuten.
Warum sinken meine Rosinen nach unten?
Wende sie vor dem Unterheben in einem Esslöffel Mehl. Der Mehlfilm hält sie im Teig in der Schwebe, statt sie auf den Boden der Form absinken zu lassen.
Wie wird der Gugelhupf besonders locker?
Schlage Butter und Zucker mindestens fünf Minuten auf, bis die Masse fast weiß ist. Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben, dann verbindet sich der Teig ohne zu gerinnen.
Warum ist er in der Mitte nicht durchgebacken?
Gugelhupfformen brauchen gleichmäßige Hitze im unteren Ofendrittel. Ist die Oberfläche schon dunkel, decke sie mit Backpapier ab und backe 10 Minuten länger.
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