Gugelhupf mit Schokostückchen auf dunkler Schieferplatte, eine Scheibe zeigt dunkle Schokosplitter in heller Krume

Gugelhupf mit Schokostückchen und Vanille

Ein buttriger Vanille-Gugelhupf, in dem grob gehackte Zartbitterschokolade steckt – beim Anschneiden kommen unregelmäßige dunkle Splitter zum Vorschein, die viel intensiver schmecken als glatte Schokotröpfchen. Der Teig ist hoch aufgeschlagen, locker und trotzdem standfest, sodass die Schokolade gleichmäßig verteilt bleibt. Frisch aus dem Ofen sind die Stücke noch weich und ziehen Fäden. Ein Klassiker für die Sonntagskaffeetafel, der auch in der Brotdose funktioniert.

16 StückePortionen
25 MinVorbereitung
55 MinBackzeit
80 MinGesamt

Warum dieses Rezept

  • Unregelmäßige Schokosplitter statt wachsiger Tröpfchen
  • Hoher Butteranteil hält den Kuchen tagelang frisch
  • Ein Grundteig, den man auswendig kann
  • Schmeckt lauwarm mit weichen Schokostücken am besten
Gugelhupf mit Schokostückchen und Vanille — Zutaten

Zutaten

  • 250 g weiche Butter
  • 220 g Zucker
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 4 Eier (Größe M)
  • 375 g Weizenmehl (Type 405)
  • 1 Pck. Backpulver (16 g)
  • 150 ml Milch
  • 150 g Zartbitterschokolade (50 % Kakao), grob gehackt
  • Butter und Mehl für die Form
  • 2 EL Puderzucker zum Bestäuben
Gugelhupf mit Schokostückchen und Vanille — Zubereitung

Zubereitung

  1. Die Zartbitterschokolade mit einem großen Messer in linsengroße bis erbsengroße Splitter hacken und bis zur Verwendung in den Kühlschrank stellen.
  2. Eine Gugelhupfform von 24 cm Durchmesser gründlich fetten und mit Mehl ausstäuben. Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz fünf Minuten cremig aufschlagen, bis die Masse fast weiß ist und deutlich an Volumen gewonnen hat.
  4. Die Eier einzeln unterrühren und jedes vollständig einarbeiten, damit die Masse nicht gerinnt.
  5. Mehl und Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch in zwei Portionen auf niedriger Stufe unterrühren, bis ein glatter, schwer reißender Teig entsteht.
  6. Die kalten Schokoladensplitter mit einem Löffel in zwei Portionen unter den Teig heben – nicht mehr mit dem Rührgerät arbeiten, sonst zerbrechen die Splitter zu Krümeln.
  7. Den Teig in die Form füllen, oben glatt streichen und in der Mitte eine flache Mulde ziehen, damit der Gugelhupf gleichmäßig aufgeht.
  8. Etwa 55 Minuten im unteren Ofendrittel backen und die Stäbchenprobe an einer Stelle ohne Schokolade machen. Den Kuchen zehn Minuten in der Form ruhen lassen, stürzen, auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.
Tipp: Nimm keine fertigen Schokotröpfchen, sondern hacke eine Tafel Zartbitterschokolade selbst. Tröpfchen enthalten oft Pflanzenfett, damit sie ihre Form halten – im abgekühlten Kuchen wirken sie dann wachsig und schmecken kaum. Selbst gehackte Splitter geben unregelmäßige, intensive Schokoflächen und schmelzen beim Erwärmen richtig.
Gugelhupf mit Schokostückchen und Vanille — Serviervorschlag

Variationen & Ersatz

Mit 100 g gehackten Mandeln zusätzlich zur Schokolade wird der Gugelhupf nussig und noch knuspriger im Biss. Wer es kräftiger mag, nimmt Schokolade mit 70 Prozent Kakao und erhöht den Zucker um 20 g. Ein Teelöffel Zimt im Mehl passt gut in die Weihnachtszeit. Statt Milch lässt sich Buttermilch verwenden, dann wird die Krume feiner und leicht säuerlich. Als Kastenkuchen von 30 cm gebacken beträgt die Backzeit etwa 50 Minuten.

Aufbewahrung

In einer gut schließenden Dose bleibt der Gugelhupf vier Tage frisch, am besten mit der Schnittfläche nach unten auf den Boden gestellt. Kühl gelagert werden die Schokosplitter hart, deshalb lieber bei Zimmertemperatur aufbewahren. Einzelne Scheiben lassen sich einfrieren und bis zu drei Monate lagern. Kurz bei 150 Grad aufgebacken werden die Schokostücke wieder weich und der Kuchen schmeckt wie frisch gebacken.

Häufige Fragen

Warum sind meine Schokostücke am Boden zusammengeschmolzen?

Das passiert, wenn die Schokolade warm in einen zu weichen Teig kommt. Stelle die gehackten Splitter vorher kalt und hebe sie erst zum Schluss unter, dann bleiben sie einzeln und verteilen sich gleichmäßig.

Welche Schokolade eignet sich am besten?

Eine Tafel mit etwa 50 Prozent Kakao ist ideal, weil sie süß genug bleibt und trotzdem deutlich nach Schokolade schmeckt. Kuvertüre funktioniert ebenfalls gut, Vollmilchschokolade wird im Kuchen dagegen schnell zu süß und läuft stärker aus.

Kann ich den Gugelhupf mit Schokoguss überziehen?

Ja, 150 g geschmolzene Zartbitterschokolade mit einem Teelöffel Öl vermischt geben einen glänzenden Guss. Der Kuchen muss dafür vollständig kalt sein, sonst läuft der Guss in den Rillen zusammen und wird fleckig.

Wie verhindere ich, dass die Oberseite zu dunkel wird?

Bei 55 Minuten Backzeit kann die obere Seite schnell bräunen. Lege nach 35 Minuten ein Stück Backpapier lose auf die Form – abdecken bremst die Bräunung, ohne dass der Kuchen in der Mitte feucht bleibt.

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