Apfelmuffins mit hoher Kuppe und Zimt-Zucker-Kruste, einer aufgebrochen mit sichtbaren Apfelstücken im Teig

Apfelmuffins mit Zimt

Saftige Apfelmuffins mit knuspriger Zimt-Zucker-Kruste, die beim Abkühlen leicht karamellisiert. Der Teig wird nur kurz gerührt und bleibt dadurch locker statt zäh, während die Apfelstücke gleichmäßig verteilt bleiben und nicht auf den Boden sinken. Ein Hitzestoß zu Beginn sorgt für die typisch hohe, gerissene Muffinkuppe. Ein Herbstrezept, das in 45 Minuten auf dem Tisch steht und die ganze Küche nach Bratapfel riechen lässt.

12 MuffinsPortionen
20 MinVorbereitung
25 MinBackzeit
45 MinGesamt

Warum dieses Rezept

  • Knusprige Zimt-Zucker-Kruste auf jeder Kuppe
  • Apfelstücke bleiben gleichmäßig im Teig verteilt
  • Von der Schüssel bis zum Servieren in 45 Minuten
  • Öl und Joghurt halten sie tagelang saftig
Apfelmuffins mit Zimt — Zutaten

Zutaten

  • Für den Muffinteig:
  • 280 g Weizenmehl (Type 405)
  • 150 g brauner Zucker
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 2 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier (Größe M)
  • 120 ml neutrales Öl
  • 200 g Naturjoghurt
  • 1 TL Vanillepaste
  • Für die Äpfel:
  • 350 g säuerliche Äpfel (z. B. Boskoop), geschält und gewürfelt
  • 1 EL Mehl zum Wenden
  • Für die Zimt-Zucker-Kruste:
  • 40 g Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 20 g Butter, geschmolzen
Apfelmuffins mit Zimt — Zubereitung

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Muffinblech mit 12 Papierförmchen auslegen.
  2. Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Mit 1 EL Mehl in einer Schüssel schwenken, bis alle Würfel mattiert sind.
  3. Mehl, braunen Zucker, Backpulver, Natron, Zimt und Salz in einer großen Schüssel gründlich vermischen.
  4. In einer zweiten Schüssel Eier, Öl, Joghurt und Vanillepaste mit dem Schneebesen glatt verrühren.
  5. Die feuchten Zutaten in die trockenen gießen und mit einem Teigschaber nur etwa zehnmal unterheben – der Teig darf ruhig noch kleine Mehlnester enthalten.
  6. Die bemehlten Apfelwürfel mit zwei bis drei weiteren Bewegungen unterheben und den Teig mit einem Eisportionierer in die Förmchen verteilen, sie dürfen fast bis zum Rand gefüllt sein.
  7. Die Muffins 5 Minuten bei 200 Grad backen, dann die Temperatur auf 180 Grad senken und weitere 20 Minuten fertig backen, bis ein Holzstäbchen sauber herauskommt.
  8. Die noch heißen Muffinkuppen mit geschmolzener Butter bepinseln und in der Mischung aus Zucker und Zimt wenden. Auf einem Gitter auskühlen lassen, dabei wird die Kruste knusprig.
Tipp: Bepinsle die Muffinkuppen mit der geschmolzenen Butter, solange die Muffins noch heiß sind, und wende sie sofort im Zimt-Zucker. Auf der warmen Oberfläche schmilzt der Zucker leicht an und verbindet sich zu einer festen Kruste – auf abgekühlten Muffins rieselt er beim ersten Anfassen wieder herunter. Danach unbedingt auf dem Gitter auskühlen lassen, im Blech weicht der Wasserdampf die Kruste sofort wieder auf.
Apfelmuffins mit Zimt — Serviervorschlag

Variationen & Ersatz

Mit 80 g gehackten Walnüssen im Teig bekommen die Muffins zusätzlich Biss. Ein Esslöffel Apfelmus ersetzt bei Bedarf 20 ml Öl und macht sie noch saftiger. Wer mag, streut vor dem Backen Butterstreusel auf statt die Kruste nachträglich aufzubringen. Mit Birnen statt Äpfeln und Kardamom statt Zimt entsteht eine feinere Variante. Als Blechkuchen gebacken ergibt die anderthalbfache Menge ein kleines Blech bei 30 Minuten Backzeit.

Aufbewahrung

Die Apfelmuffins bleiben in einer Dose bei Zimmertemperatur drei Tage saftig – nicht in den Kühlschrank, dort trocknen sie durch die Kälte schnell aus und die Zuckerkruste wird klebrig. Lege ein Blatt Küchenpapier mit in die Dose, es nimmt überschüssige Feuchtigkeit der Äpfel auf. Zum Einfrieren einzeln verpacken und bis zu drei Monate lagern. Zum Auftauen kurz bei 150 Grad im Ofen aufbacken, dann wird die Kruste wieder knusprig.

Häufige Fragen

Welche Apfelsorte eignet sich am besten?

Säuerliche, feste Sorten wie Boskoop, Elstar oder Braeburn sind ideal, weil sie beim Backen ihre Form behalten und die Süße des Teigs ausgleichen. Weiche Sorten wie Golden Delicious zerfallen zu Mus und machen die Muffins schwer.

Meine Muffins sind am zweiten Tag trocken – woran liegt das?

Meist am Aufbewahrungsort: Im Kühlschrank altert die Stärke im Teig deutlich schneller. Lagere sie bei Zimmertemperatur in einer gut schließenden Dose. Ein zusätzlicher Esslöffel Joghurt im Teig erhöht die Saftigkeit von vornherein.

Warum bekommen meine Muffins keine hohe Kuppe?

Es fehlt der Hitzestoß am Anfang. Die ersten fünf Minuten bei 200 Grad lassen das Triebmittel schlagartig arbeiten und treiben den Teig nach oben, bevor sich die Kruste bildet. Fülle die Förmchen außerdem fast bis zum Rand.

Kann ich statt Öl geschmolzene Butter nehmen?

Ja, 120 g geschmolzene Butter funktionieren und bringen mehr Aroma. Die Muffins werden dadurch aber im kalten Zustand etwas fester, weil Butterfett erstarrt. Öl hält sie über mehrere Tage hinweg weicher.

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