Gedeckter Apfelkuchen
Zwei Lagen zarter Mürbeteig, dazwischen eine dicke Schicht aromatischer Apfelfüllung mit Zimt und Rosinen – der gedeckte Apfelkuchen ist ein echter Traditionsklassiker. Der Zuckerguss obenauf macht ihn zum Hingucker auf der Kaffeetafel. Beim Anschneiden zeigt sich die großzügige Füllung, die ihn so saftig und unwiderstehlich macht.
Warum dieses Rezept
- Großzügige Apfelfüllung zwischen zwei Mürbeteiglagen
- Der Zuckerguss macht ihn zum echten Klassiker
- Lässt sich gut transportieren und vorbereiten
- Schmeckt am zweiten Tag besonders aromatisch
Zutaten
- Für den Mürbeteig:
- 400 g Weizenmehl (Type 405)
- 150 g Zucker
- 1 Pck. Vanillezucker
- 2 Eier (Größe M)
- 200 g kalte Butter
- 1 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- Für die Füllung:
- 1,2 kg säuerliche Äpfel
- 3 EL Zitronensaft
- 60 g Zucker
- 1,5 TL Zimt
- 60 g Rosinen
- 2 EL Speisestärke
- Für den Guss:
- 150 g Puderzucker
- 2–3 EL Zitronensaft
Zubereitung
- Mehl, Zucker, Vanillezucker, Backpulver und Salz mischen. Eier und kalte Butter in Stücken zugeben und zügig zu einem glatten Mürbeteig verkneten. Zwei Drittel und ein Drittel trennen, beide in Folie wickeln und 45 Minuten kalt stellen.
- Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Mit Zitronensaft, Zucker, Zimt, Rosinen und Speisestärke mischen und 15 Minuten ziehen lassen.
- Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und eine Springform (26 cm) fetten.
- Die größere Teigportion auf leicht bemehlter Fläche rund ausrollen, in die Form legen und einen etwa 4 cm hohen Rand hochdrücken. Den Boden mehrmals mit der Gabel einstechen.
- Die Apfelfüllung einfüllen und gleichmäßig andrücken.
- Die kleinere Teigportion zu einem Kreis in Formgröße ausrollen, als Deckel auflegen und die Ränder gut mit dem Rand verschließen. Den Deckel mehrmals mit der Gabel einstechen, damit der Dampf entweichen kann.
- Etwa 50 Minuten backen, bis der Deckel goldbraun ist. Den Kuchen in der Form vollständig auskühlen lassen.
- Puderzucker mit Zitronensaft zu einem dickflüssigen Guss verrühren, auf dem kalten Kuchen verstreichen und fest werden lassen.
Variationen & Ersatz
Ohne Rosinen schmeckt er milder und kindgerechter. Mit 80 g gehackten Walnüssen in der Füllung wird er herzhafter. Ein Esslöffel Rum oder Calvados bei den Äpfeln vertieft das Aroma deutlich. Statt Zuckerguss kannst du den Deckel vor dem Backen mit Eigelb bestreichen, dann glänzt er goldbraun. Auch eine Füllung aus Äpfeln und Pflaumen funktioniert gut.
Aufbewahrung
Der gedeckte Apfelkuchen hält sich abgedeckt bei Raumtemperatur drei bis vier Tage und wird dabei sogar saftiger, weil die Füllung in den Teig zieht. Im Kühlschrank bleibt er bis zu fünf Tage frisch. Er lässt sich auch komplett oder stückweise einfrieren, dann aber ohne Zuckerguss und diesen nach dem Auftauen frisch aufziehen.
Häufige Fragen
Warum reißt mein Teigdeckel auf?
Entweder wurde er nicht eingestochen, sodass der Dampf nicht entweichen konnte, oder der Teig war zu warm und dadurch zu weich. Stich ihn mehrmals ein und arbeite zügig mit gut gekühltem Teig.
Die Füllung läuft beim Anschneiden aus – woran liegt das?
Die Äpfel haben zu viel Saft abgegeben. Die Speisestärke bindet das normalerweise. Wichtig ist außerdem, den Kuchen vollständig auskühlen zu lassen, erst dann ist die Füllung stabil.
Kann ich den Kuchen im Blech backen?
Ja, verwende dann die anderthalbfache Menge für ein Blech von 30 x 40 cm und verkürze die Backzeit auf etwa 40 Minuten. Die Arbeitsweise bleibt gleich.
Muss ich den Boden blindbacken?
Nein. Durch das Einstechen und die Speisestärke in der Füllung bleibt der Boden auch ohne Blindbacken fest. Backe den Kuchen im unteren Ofendrittel, das unterstützt zusätzlich.
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